Museumspädagogisches Angebot

Kinder und Jugendliche sollen durch pädagogische Maßnahmen an die Begriffe Kunst und Kultur herangeführt werden. Auch Inhalte der Naturwissenschaften, Geschichte und Geologie können anhand der Kieselgurausstellung vermittelt werden. Hierbei kann es sich um Schulklassen, als auch um andere Nutzergruppen bis zur Sekundarstufe I handeln.

Durch reine Museumsbesuche, Vorträge oder Arbeitsblätter ist in der Regel nur schwer ein Interesse zu wecken. Die Beschäftigung mit den Themen muss mit aktivem Tun einhergehen.

Für kleine Entdecker ist ein spielerisches Kennenlernen des Museums durch eine Spurensuche mit Hilfe einer Detektivausrüstung vorgesehen. Der „Kreativ-Detektiv“ bekommt einen Detektivkoffer an die Hand, mit dessen Utensilien, wie Taschenspiegel, Lupe u.ä., er im Museum auf Entdeckungsreise geht, um so bestimmte Aufgaben zu erfüllen und Informationen zu sammeln, die mit Hilfe von Arbeitsblättern aufgearbeitet und vertieft werden.

In „Königs-Kreativ-Werkstatt“ wird den Kindern und Jugendlichen eine Staffelei mit entsprechendem Material zur Verfügung gestellt. Eingekleidet mit Malerkitteln können z. B. ausgestellte Originale nachgemalt, Vorlagen ausgemalt oder ergänzt oder individuelle Unterrichtsvorgaben erfüllt werden. Gleichzeitig können verschiedene Maltechniken selbst erprobt und im Rahmen einer Führung durch das Museumsarchiv verglichen werden.

Außerdem wurde ein pädagogisches Konzept unter dem Titel „Wer oder was ist Kieselgur“ erarbeitet. Anhand der Kieselgur-Dauerausstellung können Inhalte der Naturwissenschaften, Geschichte und Geologie vermittelt werden. Das Museumspaket ist für Kinder bis 14 Jahren geeignet.

 

      

Flyer Museumspädagogik

 

Flyer Kreativ-Dedektiv

 

Flyer Kieselgur

 

Die Dauerausstellung „Kieselgur – Die Erlebnisausstellung“ setzt sich aktiv mit der Naturgeschichte und dem Bodenschatz Kieselgur auseinander und präsentiert die naturwissenschaftlichen Fakten über die Kieselgur als einst bedeutenden regionalen Bodenschatz sowie die künstlerische Bearbeitung dieses Themas vor allem durch Albert König. Sie veranschaulicht in eindrucksvoller Weise die Geschichte eines fossilen Bodenschatzes, dessen Abbau lange Zeit einer der Hauptindustriezweige der Region gewesen ist. Denn bis zum Ersten Weltkrieg deckte die Produktion der heimischen Kieselgur fast den gesamten Weltbedarf an diesem Rohstoff, bei dem es sich um die abgelagerten kieselsäurehaltigen Schalen der mikroskopisch kleinen Kieselalgen handelt und der sich von der Zahnpasta bis zum Autoreifen in zahllosen Produkten des Alltags wiederfindet. Aufgrund seiner vielseitigen physikalischen Eigenschaften wird er auch zur Filterung in der Lebensmittelindustrie sowie als Isoliermittel und sogar zur Dynamitproduktion verwendet.

In einer Multimediashow wird die Thematik mit modernen Medien und in Form von Inszenierungen erlebnisorientiert vermittelt. Der Besucher verbleibt nicht in der Rolle des Konsumenten, des bloßen Betrachters, sondern wird zum Akteur, zu einem entdeckend Handelnden. Angefangen bei animierenden grafischen Elementen über elektronische Medien und Computeranimationen bis hin zu Mikroskopen für eigene Untersuchungen gibt es ein breitgefächertes Informationsangebot mit regelrechten Forschungsinseln. Information und Unterhaltung verschmelzen miteinander. Eine „Forschungsinsel“ informiert über Leben und Werk des Künstlers König.

 

Termine verabreden Sie am besten direkt mit uns:

Stiftung Albert-König-Museum Unterlüß
Geschäftsführung Gemeinde Südheide
Urwaldschneise 1
29345 Südheide OT Unterlüß

Telefon: 05052 6545
Fax: 05052 6515

E-Mail: info@albertkoenigmuseum.de